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Gemütlicher Jahresanfang 2019

Hallo ihr Lieben!

Ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gekommen. Ein wunderbares selbiges wünsche ich euch! ;-D

Für mich ist das Jahr ganz gemütlich gestartet, zumindest was die Handarbeiten betrifft. Zum einen war ich in der ersten Woche ein wenig angeschlagen und hatte keine große Lust, zum anderen laboriere ich noch immer mit der kurz vor Weihnachten wieder aufgeflammten Sehnenscheidenentzündung herum, die einfach nicht richtig weggehen will. Es hilft wohl nichts, da werde ich noch einmal den Arzt konsultieren müssen…

Ein weiterer Grund für den langsamen Start ist meine Entscheidungsunfähigkeit, was Nähprojekte betrifft. Mir schwirren so einige Dinge im Kopf herum, die ich gern nähen möchte, aber ich kann mich noch nicht so richtig entscheiden, welches ich als nächstes angehen möchte. Für die, auf die ich am meisten Lust habe, habe ich keinen Stoff vorrätig. Und die Shirts, für die ich Stoff da habe, reizen mich gerade irgendwie nicht. Aber: ihr würdet hier natürlich nichts lesen, wenn ich denn nicht doch etwas fertig gestellt hätte! :-D

Schon vor Weihnachten hatte ich eine Mütze aus der grauen Luxus-Sockenwolle von Dornröschen angefangen, denn ich habe zwar bereits eine graue Mütze, aber die ist eher in einem schlammgrau und ich „brauchte“ eine hellgraue, die auch z.B. zum Leokadia-Tuch passt. Da ich genau von dieser Wolle noch zwei Stränge hatte, war sie auch die Wahl und Maßgabe für die Anleitung. Nach einigem Hin- und Herüberlegen entschied ich mich schließlich, keine Mütze zu stricken, sondern endlich mal wieder zu häkeln.

Den Relief Spiralo Hat habe ich ja bereits mehrfach gehäkelt, unter anderem für die Liebe Ja und ihre Tochter. Jetzt wollte ich endlich auch mal einen für mich machen. Gedacht, getan! Doch ich tat mich am Anfang extrem schwer, die richtige Anzahl Maschen zu finden, bis zu der zugenommen wird.

Die erste Version mit 3,5er Nadeln und 104 Maschen war schon fast fertig, als ich mir eingestand, dass sie entschieden zu eng war. Also ribbelte ich wieder zurück, wechselte zu Nadelstärke 4, damit es nicht zu steif wird, und erhöhte gleichzeitig die Maschenzahl auf 135. Das war dann deutlich zu viel des Guten. Also wurde erneut geribbelt und nur bis 120 Maschen zugenommen, weiterhin mit einer 4er-Nadel. Das passte dann im Großen und Ganzen. Zwischendrin versuchte ich auch, sie einfach nur an einer Seite zu verlängern, damit sie sich besser der Kopfform anpasst, aber das haute absolut nicht hin, wahrscheinlich bin ich es falsch angegangen. Also ribbelte ich auch das wieder zurück, um den vorgesehenen Abschluss zu häkeln.

Wie viele Runden ich für die Länge gebraucht habe, kann ich gar nicht mehr genau sagen. Durch das viele Hin und Her habe ich irgendwann aufgehört zu zählen und bin nur noch nach dem Anprobieren gegangen. Zum Schluss habe ich auch innerhalb von zwei Runden wieder 32 Maschen abgenommen, damit der Rand nicht zu locker wird. Nach der Abnahme habe ich noch eine Runde halbe Reliefstäbchen gestrickt, damit war das gute Stück dann endlich fertig.

Ich bin sehr froh über die Mütze, auch wenn es ziemlich lange gedauert hat, sie fertigzustellen. Sie passt dafür wirklich gut und ist durch ihr helles Grau auch mit allem kombinierbar – da bin ich ja ein wenig pingelig. ;-D Sie hatte schon diverse Einsätze und hat mich gut gewärmt.

Nun habe ich mir ein etwas älteres UFO wieder auf die Nadeln geholt: den Schal „Sister Janie“. Nachdem ich dort letztes Jahr im Februar die gefallene Masche nicht mehr retten konnte und klar war, dass ich zwei Rapporte ribbeln muss bis zur Rettungslinie, hatte ich keine Lust mehr und das Ganze flog in den Schrank. Schließlich stand auch der Frühling vor der Tür und anderes war viel interessanter.

Jetzt habe ich aber geribbelt und wieder weitergestrickt. Mittlerweile bin ich wieder da, wo ich vor dem Ribbeln auch war:

Allerdings wird bei einem genaueren Blick sichtbar, dass ich beim Auffädeln der Maschen von der Rettungslinie auf die Nadeln bei den ersten Maschen etwas falsch gemacht habe. Ganz sicher, was, bin ich nicht. Vielleicht das falsche Maschenglied erwischt, vielleicht die falsche Reihenfolge, vielleicht auch etwas ganz anderes. Jedenfalls sieht man ganz deutlich, dass hier die falschen Farben hervorlugen:

Das habe ich aber erst bemerkt, als ich das Projekt jetzt für den Zwischenstand hier fotografiert habe. Also nochmal ribbeln? Kommt nicht in Frage! Da müssen mein Perfektionismus und ich jetzt durch. Ich hoffe, dass diese Stelle im fertigen Zustand vielleicht zufällig so liegt, dass sie sowieso verdeckt ist. Ansonsten „muss das so“. :-D

Puh, ist das jetzt ein langer Post geworden! Und dabei bin ich noch nicht einmal fertig! Denn eines möchte ich noch berichten, es geht um meinen heißgeliebten Whippet Cardigan. Ich habe ihn nun schon einige Male getragen und war ziemlich happy dabei. Aber: die Wolle pillt. Und das nicht zu knapp. Dass das vorkommt, weiß ich ja, habe es aber in dieser Deutlichkeit noch nie selbst erlebt. Das ist doch schon etwas frustrierend.

Nun habe ich einen Fusselrasierer von meiner Kollegin ausgeliehen und bin ihm zu Leibe gerückt. Wahnsinn, was das ausmacht!

Pilling vorher

Pilling nachher

Pilling vorher

Pilling nachher

Aber auch wenn ich eine ganze Menge abrasiert habe und man es deutlich sehen kann, bleibt ein Rest Pilling, den ich nicht eliminieren kann. Und ich bin sicher, dass es wieder auftaucht, wenn ich den Cardigan wieder anziehe. Das heißt, dass ich meine uneingeschränkte Euphorie und Empfehlung für die Wolle, die ich letztes Mal ausgesprochen habe, ein wenig zurückziehen muss. Ich finde immer noch, dass es eine tolle Wolle ist, denn die Leichtigkeit bei der gleichzeitigen Kuscheligkeit ist wirklich wunderbar. Aber wenn dieses Pilling damit einhergeht, muss ich wohl für das nächste, gleichgeartete Projekt eine andere Wolle suchen gehen. Schade!

So, nun bin ich aber wirklich am Ende! ;-D Vielen Dank, dass ihr es bis hierher durchgehalten habt. Falls ihr Wolltipps oder andere Anmerkungen habt, freue ich mich wie immer über eure Kommentare!

Liebste Grüße und die besten Wünsche für ein tolles Jahr!
Eure „Ma“

Zusammenfassung:
Anleitungen: „Relief Spiralo“ von Angelika, „Sister Janie“ von Nancy Marchant
Größe (Mütze): für meinen Kopf passend
Anpassungen: Maschenanzahl an Garnstärke angepasst
Wolle: „Luxus Sockenwolle“ von Dornröschen-Wolle, „Drunter&Drüber Merinowolle“ von Dornröschen-Wolle
Verlinkt: Auf den Nadeln, Stricklust, Liebste Maschen, Lieblingsstücke, Dings vom Dienstag (DvD), Creadienstag, Handmade on Tuesday

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