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Unfertiges zum Jahresstart

Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch allen!
Ich weiß, ich bin wie immer recht spät damit dran. Aber das Jahr begann mal wieder sehr arbeitsreich, also habe ich auch entsprechend wenig zu zeigen.

Tatsächlich kann ich euch heute einmal kein einziges fertiges Teil zeigen! Ich habe zwar bereits an Weihnachten etwas Neues angeschlagen, doch sehr weit bin ich damit nicht gekommen. Und auch das zweite unfertige Teil, das ich euch heute präsentiere, hat es noch nicht sehr weit gebracht.

Die Gründe sind vielfältig. Zum einen habe ich die Zeit zwischen den Jahren ganz gemütlich mit meinem Mann verbracht und dabei das Strickzeug liegen lassen. Das fiel mir auch deshalb recht leicht, weil ich mit dem angefangenen Muster für das Tuch „Yummy Teatime“ nicht wirklich zufrieden war. Hier ein erster Eindruck:

Die Wolle ist aus dem vierten Strickmichclub-Paket des letzten Jahres. Da ich die doppelte Garnmenge hatte, wollte ich einen der beiden Stränge mit einem anderen Muster als dem Mitgelieferten verstricken. Und schon länger wollte ich ein halbrundes Tuch statt eines Dreieckstuchs stricken, also begab ich mich auf die Suche bei Ravelry.

Fündig wurde ich beim Muster „Spearmint Tea“, das mir sehr gut gefällt. Ein Großteil des Tuchs wird in glatt rechts gestrickt, sodass ich mir erhoffte, dass die wunderschöne handgefärbte Wolle von Miss Babs besonders gut zur Geltung käme. Das ist auch tatsächlich so, aber ich bin mit der Konstruktion nicht ganz zufrieden. Ich habe schon die Randmaschen verändert, da ich nach der Originalanleitung übermäßig große Löcher hatte. Aber mit meiner Änderung entwickelt sich das Ganze auch nicht richtig, viel zu stramm, also habe ich erst einmal aufgehört zu stricken. Ich weiß noch nicht, ob ich vielleicht zu einer anderen Anleitung wechsele, oder es doch noch einmal mit dieser und einer anderen Randmaschen-Variante probiere. Ich werde berichten! :-)

Nunja. Dann fing das neue Jahr für mich berufstechnisch ja auch gleich am 2. Januar wieder an, inkl. vieler neuer Kollegen und dadurch langer und intensiver Tage, sodass ich abends erst recht keine Lust zu stricken verspürte. Schließlich entschied ich mich, einfach meine „Teezeit“ auf Eis zu legen und etwas Neues zu beginnen.

Schon lange möchte ich einmal ein Brioche-Tuch stricken, konnte mich aber nie so ganz entscheiden, was für eines. Jetzt fand ich endlich die Zeit gekommen, diese Technik zu erlernen, die Wolle lag schließlich auch schon länger parat. Und so habe ich mir als Erstobjekt dann einen Schal statt eines Tuchs ausgesucht, die „Sister Janie“ aus dem Buch „Knitting Fresh Brioche“ von Nancy Marchant.

Sister Janie Vorderseite

Sister Janie Rückseite

Ich bin sehr fasziniert, wie sich schon nach kurzer Zeit das tolle Muster entfaltet. Beim ersten Lesen der englischen Anleitung habe ich schon etwas gebraucht und sämtliche Abkürzungen noch einmal nachgeschlagen. Zum Glück gibt es vorn im Buch eine ausführliche, bebilderte Anleitung, die es einem wieder leicht macht, den Anweisungen zu folgen.

Und wenn ich es hier auch noch nicht sehr weit geschafft habe, dann liegt das eben auch daran, dass ich das Jahr wirklich langsam angehen lasse und dieses neue Projekt auch kein „ich stricke mal nebenbei etwas beim Fernsehen“ zulässt, sondern höchste Konzentration benötigt. Aber wieso auch hetzen? Der Weg ist das Ziel, oder? ;-D

Sister Janie „Helle Seite“

Sister Janie „Dunkle Seite“

So, jetzt habt ihr hoffentlich durchgehalten und bis hierher gelesen. Denn nun zeige ich euch doch noch etwas Fertiges! Das habe ich zwar nicht mehr auf den Nadeln, aber ich will dennoch das Ergebnis hier noch zeigen. Es handelt sich natürlich um die Socken, die ich pünktlich an Heiligabend abgekettet habe, sodass mein Bruder sie doch komplett unter dem Weihnachtsbaum gefunden hat!

Wer mir bei Instagram folgt, hat sie schon einmal gesehen, denn damit habe ich euch „Frohe Weihnachten“ gewünscht. Aber heute kann ich euch noch zusätzlich berichten, dass sie auch tatsächlich gepasst haben! :-)

Und jetzt reihe ich mich wieder bei „Auf den Nadeln“ ein. Danke, Marisa, dass du das weiter anbietest! Es ist immer wieder schön, was dort alles zusammen gesammelt wird!
Dank der Socken traue ich mich auch zu Inas „Stricklust“ und Fannys „Liebsten Maschen“, denn nur mit Unfertigem hätte ich mich dort nicht hingetraut. ;-)

Ich freue mich schon auf ein weiteres Jahr mit euch – es wird nun schon mein fünftes! Unglaublich, dass ich nun schon vier Jahre hier schreibe… Vielen Dank, dass ihr hier vorbeischaut!

Liebste Grüße,
Eure „Ma“

Zusammenfassung:
Anleitungen: „Spearmint Tea“ von Kateryna Golovanova, „Sister Janie“ von Nancy Marchant, „Marke Eigenbau“ von mir für die Socken
Größe: Tuch und Schal in Einheitsgröße, Socken doch eher Gr. 45/46
Anpassungen: keine.
Wolle: „Yummy 2-ply“ von Miss Babs, „Drunter&Drüber Merinowolle“ von Dornröschen-Wolle, „6-fädig Tweed“ von Regia
Verlinkt: „Auf den Nadeln“, „Stricklust“, „Liebste Maschen“

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2 Kommentare zu „Unfertiges zum Jahresstart

  1. Schaut wieder mal wunderbar aus, liebe Schwägerin! Und die Socken bewundere ich „live“ regelmäßig. Sowie die tollen Tücher der Mädchen und Die Mützen des Bubs. Vielen, lieben Dank. :-*

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    1. Sehr gern! 😘
      Ich würde mich übrigens sehr über Tragefotos von und/oder mit allen Beteiligten/Beschenkten sehr freuen. Gern auch eins mit den Mädels und dir und den Puerto Montts. 😁

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