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Meine Schwarz-Weiß-Obsession

Es scheint, als könnte ich nicht genug bekommen von grafischen Schwarz-Weiß-Mustern. Zumindest nicht, wenn es ums Nähen und dabei insbesondere um Taschen und Täschchen geht.
So habe ich das Jahr mit zwei mehr oder minder gelungenen Kreationen begonnen – eine davon frei Schnauze und deshalb auch nicht genug durchdacht. Aber insgesamt sind beide doch recht passabel bis wunderschön geworden.

Wer heute nicht viel Zeit hat, der sollte sich den Text heute vielleicht sparen und nur die Bildchen durchscrollen. Denn ich fürchte, dass ich heute etwas weitschweifig und ausführlich berichten werde…

Doch bevor ich noch weiter nebulös fabuliere, stelle ich jetzt endlich das erste Mini-Täschchen vor, eine Hülle für meine jüngst erworbene kleine Fadenschere:

Fadenschere

Da ich diese ohne Hülle gekauft hatte, jedoch nicht ohne Schutz in mein Handarbeitstäschchen packen wollte, nähte ich mir einfach selbst diese Hülle. Zunächst wurde abgepaust, um die Größe festzulegen. Dann suchte ich passende Baumwollstoffreste zusammen und machte mich ans Werk.

Leider bedachte ich nicht, dass ich die Klappe zum Schließen hätte annähen sollen, bevor ich den Rest wende. Dazu kam, dass meine Nähmaschine – und womöglich auch das Garn, das eventuell nicht das Beste war – mir das Leben schwer machten, indem ständig der Oberfaden riss. So sieht nun das innere der Klappe äußerst unansehnlich und stümperhaft aus.

Täschchen Fadenschere

Glücklicherweise aber sieht man das fast gar nicht, wenn die Klappe geschlossen ist. Und somit habe ich nun also ein hübsches Schutztäschchen für meine süße kleine Fadenschere:

Täschchen Fadenschere
Täschchen Fadenschere
Täschchen Fadenschere

Nach diesem Näherlebnis stand jedoch endgültig fest, dass ich eine neue Nähmaschine brauche – oder besser gesagt, überhaupt eine eigene. Denn bisher habe ich auf der alten geliehenen meiner lieben Schwägerin genäht. Zum Ausprobieren, ob einem Nähen überhaupt liegt, taugt sie sehr gut. Schließlich habe ich auch schon ein paar schöne Dinge auf ihr genäht. Aber langfristig wollte ich mir eine Maschine mit etwas mehr „Schnickschnack“ anschaffen. Nach einiger Recherche und ausgiebigem Vergleich entschied ich mich schließlich für eine W6 N8000. Tadaa!

Nähmaschine W6 N8000

Und diese neue Maschine sollte doch auch gebührend gefeiert und „eingenäht“ werden! Eigentlich wollte ich ja ein Nackenhörnchen nähen, für das ich schon lange den Stoff gekauft hatte. Lediglich der Dinkel für die Füllung fehlt noch, aber den hätte man ja noch ohne Probleme nachkaufen können. Unglücklicherweise habe ich jedoch die Anleitung verloren. Es waren kopierte Zettel und ich weiß leider nicht mehr, woher ich sie hatte. Vielleicht fällt es mir wieder ein, aber bis dahin musste eine neue Idee her.

Schnell entschied ich mich, ein kleines Täschchen von Pattydoo zu nähen, mit dem ich schon länger liebäugelte. Also suchte ich meine diversen Baumwoll-Patchwork-Stoffe heraus, um eine Wahl zu treffen.

Hier kann man nun wie gesagt wieder meine Schwarz-Weiß-Obsession beobachten, denn auch wenn ich hübsche rot-graue Versionen zur Verfügung hatte, konnte ich die Finger nicht von der klassischen Variante lassen. Naja, wenigstens habe ich ein wenig Rot ins Spiel gebracht, aber grafisch ist es trotzdem geblieben. So begann ich nach der hervorragenden Videoanleitung, mich in Kellerfalten und Reißverschlusseinnähen zu üben:

Kosmetiktäschchen Susie Pattydoo
Kosmetiktäschchen Susie Pattydoo
Kosmetiktäschchen Susie Pattydoo
Kosmetiktäschchen Susie Pattydoo
Kosmetiktäschchen Susie Pattydoo

Da ich leider nicht alle gegebenen Ratschläge befolgte (ich sage nur: beim Reißverschlusseinnähen wirklich 1,5cm vor Schluss aufhören, auch wenn es einem komisch vorkommt), kam ich auch hier wieder an äußerst frickelige Stellen. Doch im Großen und Ganzen konnte ich sie einigermaßen meistern und bin nun sehr stolze Besitzerin dieses wunderschönen kleinen Täschchens!

Kosmetiktäschchen Susie Pattydoo
Kosmetiktäschchen Susie Pattydoo
Kosmetiktäschchen Susie Pattydoo

Die neue Nähmaschine hat dabei schon richtig Spaß gemacht. Ich habe noch lange nicht angefangen, die ganzen Möglichkeiten zu erkunden, die ich nun mit ihr habe. Aber ich freue mich schon jetzt sehr darauf, noch viel zu nähen.

Jetzt verlinke ich mich noch beim wunderbaren Creadienstag und wünsche auch euch viel Spaß, dort nach weiteren (vielleicht ebenfalls schwarz-weißen) Kreationen zu stöbern!

Alles Liebe,
Eure „Ma“

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6 Kommentare zu „Meine Schwarz-Weiß-Obsession

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