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Strickblockade – was tun?

Ihr habt es vielleicht schon gemerkt: Es ist still geworden um meine Strickprojekte.
Ich habe zwar kurz nach dem letzten Post noch den „Wurm“ so gut wie fertig gestellt, aber es fehlt mal wieder das Fädenvernähen… Auf Fotos kann man ja schummeln, also hier ein Foto, das so tut, als ob die Mütze komplett wäre 🙂

Mütze „Wurm“ II

Auch habe ich endlich meine geliebte Filosoft ausgepackt und ein Dreieckstuch im Lacemuster angefangen. Ich habe dieses Tuch schon einmal mit dünnerer Baumwolle für meine liebe „Ja“ gestrickt. Eigentlich wollte ich für mich ein anderes Lacemuster nehmen, aber es konnte mich keines so richtig überzeugen. Und durch andere Farbe, andere Wolle und außerdem noch viel kleiner, sieht es ja auch schon etwas anders aus.

Lacetuch „Zickzack“

Aber nachdem ich 2/3 des Tuchs fertig hatte, kam das große Loch. Privat und vor allem auch auf der Arbeit gab es so viel zu tun, dass ich abends keine rechte Lust hatte, das Strickzeug auszupacken. Bzw. habe ich es mir schon offensiv hingelegt, es aber einfach konsequent ignoriert. Weder konnte mich das nahe Ende des Tuchs reizen, noch die ungeliebte Vernäh-Arbeit, die ja auch noch am Tischläufer zu erledigen ist, bevor ich mir erlaube, diesen weiter zu häkeln. Bis ich hier anfing, zu schreiben, hatte ich auch komplett verdrängt, dass die „Wurm“-Mütze noch nicht vernäht ist!!!

Ausgerechnet während meiner Strickblockade fing dann bei Jessica von schoenstricken.de der Knitalong für den Frühlingsschal an. Ich hatte mir doch fest vorgenommen, dort mitzumachen, nachdem ich schon beim Crochetalong nicht mitgemacht hatte! Also habe ich hin und her überlegt: reiße ich mich zusammen, oder lass ich es schon wieder sein? Aber sowas soll doch auch Spaß machen! Da kann man doch nicht damit anfangen, sich „zusammen zu reißen“. Das hieße ja, dass man sich zwingt zu etwas, das man gar nicht will.

Also habe ich mich erst einmal nicht angemeldet. Und als ich dann die ersten Fotos von Teil 1 sah, hat mich dann doch noch die Lust gepackt 🙂 Vielleicht sollte ich den KAL einfach als Therapie betrachten! Bei nächster Gelegenheit bin ich dann in die Stadt gegangen zum Wolle kaufen. Ich habe auch eine schöne Baumwolle gefunden und mich nun einfach hingesetzt und angefangen. Weit bin ich noch nicht gekommen. Aber als ich erst einmal wieder da saß und nach den ersten Reihen, die ich immer furchtbar hässlich finde, das Muster so langsam zu erkennen war, machte das ganze auch wieder höllisch Spaß. Nicht zu vergessen: das neugierige Bildergucken bei den Mitmachenden auf Ravelry! 🙂

Frühlingsschal Knitalong
Frühlingsschal Knitalong

Bevor ich den Knitalong-Frühlingsschal angefangen habe, konnte ich mich übrigens aufraffen und wenigstens den Rest des Tuchs stricken. Das muss jetzt aber noch gewaschen und gespannt werden, natürlich inklusive Fäden vernähen :-D, bevor das endgültige Werk vorzeigbar ist. Evtl. muss ich auch die Abkettreihe irgendwie nochmal rückgängig machen, denn es ist jetzt doch arg klein. Komisch, kommt mir irgendwie bekannt vor. Wie war das noch mit den „Too Little Ones“? 😛

Beim nächsten Mal hoffe ich, nicht nur von Fortschritten beim Frühlingsschal, sondern auch endlich von einigen lästigen Vernäh-Erfolgen und dem Fertigstellen einiger WIPs berichten zu können.

Drückt mir die Daumen!
Liebe Grüße, „Ma“

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3 Kommentare zu „Strickblockade – was tun?

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