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Hochs und Tiefs

Neues von der Mützen-Front:

Ich habe den „Wurm“ fertig gestrickt! Eigentlich schon seit Anfang Januar. Aber was soll ich sagen: Mal wieder eine Mütze vom Stamme der “ Too Little Ones“… Grundsätzlich ist es ja eine tolle Mütze, und auch die Idee mit dem doppelten Bündchen finde ich immer noch gut. Dadurch ist es aber auch wesentlich weniger flexibel und weitet sich nicht wirklich.

Nun habe ich seit der Fertigstellung (die Fäden hatte ich noch nicht vernäht) mit mir gehadert: Mütze nass machen und weiten, z.B. über einem Ballon oder so? Oder doch alles ribbeln und neu machen? Nach drei Wochen war es dann soweit: es wurde geribbelt… Ganz schön krass, wie schnell das ganze Werk wieder zu einem bzw. zwei kleinen Wollknäueln wird, nachdem man doch ein paar Wochen gebraucht hatte, um es fertig zu stellen!

Aber jetzt kann ich wenigstens noch einmal neu starten und alles besser machen. Wer weiß, ob das Weiten überhaupt geklappt hätte.

Vor der Ribbelaktion habe ich noch ein Foto gemacht, damit ich mich daran erinnern kann, dass der „Wurm“ alles in allem gar nicht so schlecht ist und ein Neumachen lohnt – seht selbst:

Mütze Wurm
Mütze Wurm

Zwischenzeitlich – in meiner Nachdenkphase – habe ich dann auch die zweite Mütze aus der „Olympia“-Wolle gestrickt. Erst wollte ich ja ein anderes Modell machen, bei dem nur der Rand gestrickt ist, der Rest gehäkelt. Aber nach ca. dem dritten Anlaufversuch (logisch: die erste Version war wieder zu eng…) war klar, dass für Reliefdoppelstäbchen nicht genug Garn übrig war.

Also habe ich dann doch noch einmal die gleiche Mütze gestrickt, diesmal aber mit den größeren 9er-Nadeln. Außerdem habe ich die Maschen im gedrehten Kreuzanschlag angeschlagen – laut meinem großen Strickbuch hervorragend geeignet, um danach im Bündchenmuster weiter zu stricken, aber vor allem auch deutlich dehnbarer. Und das stimmt, der Rand ist nun nicht mehr so quetscheng.

Ich habe aber auch insgesamt 8 Maschen mehr angeschlagen und die Höhe nicht streng nach Anleitung gestrickt, sondern mir die Mütze immer wieder (mit Nadeln drin) aufgesetzt, um zu schauen, wann ich abnehmen muss. Laut Anleitung hätte es außerdem nur eine Runde Abnahmen gegeben, dann sollten die Maschen zusammengezogen werden. Das hatte mir beim letzten Mal schon nicht gefallen, also habe ich mehrere Runden Abnahmen gestrickt. So ist die Mütze nicht so lang und schmal geworden, sondern eher rund – mir steht das besser, finde ich.

Die zu kleine Mütze habe ich schlussendlich der Tochter von „Ja“ geschenkt, der sie wunderbar steht. Hier seht ihr, wie unterschiedlich die beiden Mützen aussehen:

Mütze Olympia II
Mütze Olympia II
Mützen Olympia I und II
Mützen Olympia I und II

Zum Glück habe ich nur von einem „Tief“ zu berichten, und kann der schlussendlich ja gelungenen „Olympia“-Mütze noch ein weiteres „Hoch“ hinzufügen:

Ich habe Post aus Berlin bekommen!

Post aus Berlin
Post aus Berlin

Die liebe Jessica von schoenstricken.de hat wundervolle Wolle in ihrem Shop. Und vor Weihnachten hat sie einen tollen Häkel-CAL für eine Regenbogen-Babydecke veranstaltet, bei dem ich aber nicht mitgemacht habe. Ich hatte zu dem Zeitpunkt zu viele andere Projekte am Start (wie schon berichtet), habe den CAL aber aufmerksam verfolgt, da ich unter anderem auch von den tollen Regenbogen-Farben begeistert war.

Wolle für Regenbogen-Häkeldecke
Wolle für Regenbogen-Häkeldecke
Wolle für Regenbogen-Häkeldecke
Wolle für Regenbogen-Häkeldecke

Nun habe ich mich entschlossen, die Decke noch nachträglich zu  häkeln. Oder besser gesagt: Ich werde es etwas abwandeln und statt einer Decke einen Tischläufer daraus machen. Die Breite habe ich halbiert und werde die Länge verdoppeln, mal sehen ob das in etwa hinkommt. Die ersten 20 Reihen habe ich schon gehäkelt – allerdings müssen die Fäden noch vernäht werden. Wie immer, ist das der Teil beim Stricken/Häkeln, der am unangenehmsten ist. Hier mal ein erstes Bild:

Häkelläufer
Häkelläufer

Damit ich neben der Häkeldecke bzw. dem Häkelläufer etwas Abwechslung kriege, habe ich mir auch noch einen Strang der Wolle „Friedrichshain“ mitbestellt. Aus der mache ich noch einen Loop. Mal sehen, wie der wird! Die Wolle fühlt sich auf jeden Fall schon einmal toll an, ich freue mich schon auf’s Stricken.

Wolle Friedrichshain
Wolle Friedrichshain
Wolle Friedrichshain
Wolle Friedrichshain

Alles Liebe, „Ma“

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